„Es bleibt dabei: Die ganze Causa ist kein Schlesinger-Skandal, sondern ein RBB-Skandal. Die Vorwürfe gegen die Ex-Intendantin sind berechtigt, aber die Verschwendung im großen Stil ist nicht begrenzt auf ihre Amtszeit. Das sehen wir an den weiterhin expandierenden öffentlich-rechtlichen Sendern landauf, landab und das sehen wir im vorliegenden Fall daran, dass ehemaligen Intendantinnen offenbar Ruhestandsbezüge von fast 20.000 Euro monatlich zugesagt wurden.
Eine Änderung ist nicht in Sicht: Der Rundfunkbeitrag wird nicht gesenkt, Sender werden nicht zusammengelegt, überflüssige Programmangebote nicht gestrichen, Personal und Verwaltungswasserkopf nicht abgebaut. Alles geht so weiter, aber der Sender schiebt die Schuld PR-wirksam auf die Ex-Intendantin. Die Verschwendung jedoch hört auch nach Schlesinger nicht auf.“